Fachpflegekräfte (Parkinson Nurse)

beraten und unterstützen Sie bei Morbus Parkinson

Parkinsoncafé mit ausgebildeten Parkinson Nurses

Ein sehr wichtiger Bestandteil ist die professionelle Pflegeberatung. Eine besondere Form der Beratung ist das Parkinsoncafé.

Es ist kein Ersatz für Selbsthilfegruppen, sondern eine fachliche Ergänzung. In Selbsthilfegruppen treffen sich Betroffene, die sich untereinander austauschen und Informationen zu Möglichkeiten im Umgang mit der Krankheit Morbus Parkinson geben. Auch werden hier Vorträge von Ärzten und Fachreferenten angeboten. Diese Angebote können wiederum aber nicht eine qualifizierte Pflegeberatung ersetzen.

Hier setzt das Parkinsoncafé an. Die Krankheit Parkinson verläuft bei  jedem Patient anders und wird auch entsprechend unterschiedlich behandelt. Man muss die Begleitsymptome mit  berücksichtigen, das soziale Umfeld,  die Möglichkeiten usw.  Oft sind gut gemeinte Ratschläge nicht immer die richtigen. Ein Laie hat nicht immer das nötige Wissen  die verschiedenen medizinischen Zusammenhänge zu verstehen und  warum es verschiedene Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten gibt. Nicht alle Symptome  müssen mit Parkinson zu tun haben. Deshalb ist es wichtig, einzelne Themen zu vertiefen und entsprechend Lösungsansätze zu finden. Hier werden auch manchmal Ärzte und andere Referenten mit einbezogen. Oft ist es wichtig, professionelle Hilfe anzunehmen, aber dann die richtige. Wir können Fragen und Hintergründe so erklären, dass sie auch jeder versteht. Natürlich geben wir keine Therapieempfehlung, weil dies Aufgabe der Ärzte ist, aber wir können  erkennen, wo Handlungsbedarf ist. Hier sind Pflegekräfte entsprechend geschult. Auch haben so Betroffene die Möglichkeit eine Fachkraft anzusprechen und können einen entsprechenden Termin für eine Einzelberatung vereinbaren.

Das Parkinsoncafé soll Betroffenen die Angst nehmen, sich an eine Fachkraft zu wenden.  Auch umgekehrt können wir Betroffene einzeln ansprechen um ihnen Hilfe anzubieten.  Das Parkinsoncafé ist nicht nur für Mitglieder von Selbsthilfegruppen. Wir wollen vielmehr auch die Betroffenen erreichen, die weniger Möglichkeiten haben sich zu informieren und auszutauschen.  Hier sollen sie ermutigt werden evtl. sich auch einer Selbsthilfegruppe anzuschließen.